So gestalten Sie eine Domain-Verkaufsseite
Autor: Redaktion Domeny.ForSale Veröffentlicht Aktualisiert
Kurz gesagt: Eine Domain-Verkaufsseite sollte sofort erkennen lassen, dass die Adresse zum Verkauf steht, einen Preis oder eine klare Möglichkeit zur Angebotsabgabe nennen und eine schnelle Kontaktaufnahme ermöglichen. Am besten beschränken Sie sich auf eine einzige Seite, sorgen für Glaubwürdigkeit als Verkäufer und beschreiben einen sicheren Transaktionsablauf. Ausführliche Werbetexte stören meist mehr, als sie helfen.
Was Käufer sofort sehen sollten
Wer die Domain-Adresse eingibt, weiß möglicherweise nicht, dass sie zum Verkauf steht. Der erste sichtbare Bereich sollte deshalb den vollständigen Domainnamen, die eindeutige Aussage „Diese Domain steht zum Verkauf“ und eine gut sichtbare Schaltfläche zum Formular oder zum Kauf enthalten.
Sie können eines von drei Modellen verwenden:
- Festpreis — Käufer kennen die Kosten und können schnell eine Entscheidung treffen;
- Verhandlungspreis — die Seite sammelt Angebote, ohne den erwarteten Betrag offenzulegen;
- Mindestpreis und Angebotsformular — reduziert unverbindliche, sehr niedrige Angebote.
Ein Festpreis verkürzt die Gespräche, setzt aber eine vorherige Bewertung voraus. Verhandlungen bieten mehr Flexibilität, doch manche Käufer springen ab, wenn sie nicht einmal die ungefähre Größenordnung der Kosten kennen. Wenn Sie einen Preis nennen, geben Sie die Währung, die steuerliche Behandlung und die Information, ob die Transferabwicklung im Betrag enthalten ist, klar an.
Vorteile ohne übertriebene Versprechen darstellen
Die Beschreibung sollte erklären, für welche Art von Tätigkeit der Name nützlich sein kann. Sie können darauf hinweisen, dass die Domain kurz, leicht zu schreiben, mit einem Produktnamen identisch oder für eine bestimmte Branche geeignet ist. Das sind Eigenschaften der Adresse, keine Garantien für geschäftlichen Erfolg.
Versprechen Sie nicht, dass die Domain hohe Platzierungen in Suchmaschinen, viele Besucher oder steigende Umsätze bringen wird. Wenn Ihnen Daten zum Besucheraufkommen oder zur Historie der Adresse vorliegen, nennen Sie deren Umfang, den Messzeitraum und die Erhebungsmethode. Keine Daten sind besser als Zahlen, die sich nicht bestätigen lassen.
Beispiel für eine kurze, sachliche Beschreibung: „Die Adresse rowerymiejskie.pl kann als Name für einen Shop, ein Vergleichsportal oder eine Website zum städtischen Verkehr dienen. Sie besteht aus zwei polnischen Wörtern und weist unmittelbar auf das Thema des Projekts hin“. Ein solcher Text zeigt eine Verwendungsmöglichkeit der Domain, schreibt ihr aber keine nicht vorhandenen Ergebnisse zu.
Ein Formular, das die Kontaktaufnahme nicht erschwert
Das Formular sollte nur Angaben verlangen, die für den Beginn eines Gesprächs nötig sind. Meist genügen der Name oder Firmenname, die E-Mail-Adresse, der angebotene Betrag und eine optionale Nachricht. Die Telefonnummer kann ein freiwilliges Feld sein.
Zeigen Sie nach dem Absenden eine Bestätigung und eine ungefähre Antwortzeit an, sofern Sie diese einhalten können. Nachrichten sollten in einem regelmäßig überprüften Postfach ankommen. Schützen Sie das Formular vor Spam und testen Sie es auf einem Smartphone.
Wenn Sie personenbezogene Daten erheben, informieren Sie darüber, wer sie verarbeitet, zu welchem Zweck und wie lange sie gespeichert werden. Der Umfang der Pflichten hängt von der Funktionsweise der Seite und dem Status des Verkäufers ab. Passen Sie die Datenschutzhinweise deshalb an die konkrete Situation an und überprüfen Sie sie anhand der geltenden Vorschriften oder durch eine Rechtsberatung.
Glaubwürdigkeit und ein sicherer Verkaufsablauf
Käufer müssen wissen, was nach der Annahme des Preises geschieht. Beschreiben Sie kurz die einzelnen Schritte: Bestätigung der Bedingungen, Zahlung, Übergabe des Transfercodes oder Wechsel des Domaininhabers und anschließend Bestätigung der Domainübernahme. Die Einzelheiten des Transfers hängen von der Domainendung und dem Registrar ab. Prüfen Sie daher vor der Veröffentlichung deren aktuelles Verfahren.
Bei Transaktionen mit höherem Wert können Sie einen Vermittler einschalten, der die Gelder bis zur Durchführung der vereinbarten Schritte verwahrt. Prüfen Sie vor der Auswahl eines solchen Dienstes dessen Geschäftsbedingungen, Gebühren, unterstützte Domainendungen, Regeln zur Überprüfung der Parteien und Verfahren zur Streitbeilegung.
Angaben zum Verkäufer, eine geschäftliche E-Mail-Adresse und eine stimmige Prozessbeschreibung erhöhen die Glaubwürdigkeit. Veröffentlichen Sie hingegen weder den Transfercode noch vollständige Zugangsdaten oder Dokumente mit Informationen, die Käufer bei einer ersten Anfrage nicht benötigen.
Einfacher Aufbau und technische Prüfung
Ein einseitiger Aufbau reicht meist aus: Verkaufshinweis, Preis oder Formular, kurze Beschreibung der Verwendungsmöglichkeiten, Transaktionsablauf und Kontaktdaten. Die Seite sollte über eine verschlüsselte Verbindung mit HTTPS erreichbar sein, auf mobilen Geräten schnell laden und keine Kontoerstellung verlangen, nur um ein Angebot abzugeben.
Testen Sie vor dem Start die Seite aus Käufersicht:
- Öffnen Sie die Domain auf einem Smartphone und einem Computer.
- Prüfen Sie, ob der Verkaufsstatus und der Preis ohne langes Suchen sichtbar sind.
- Senden Sie ein Testangebot und bestätigen Sie dessen Zustellung.
- Überprüfen Sie die Funktion des Zertifikats für HTTPS sowie der Antwortadresse.
- Lesen Sie den Text erneut und entfernen Sie nicht belegte Aussagen.
Entscheiden Sie sich abschließend für eine vorrangige Handlungsmöglichkeit: Kauf zum festgelegten Preis oder Abgabe eines Angebots. Je weniger konkurrierende Schaltflächen und unklare Bedingungen es gibt, desto leichter gelangen Interessierte vom Aufruf der Domain zu einem konkreten Gespräch.
Siehe auch: Wie kauft man eine Domain vom bisherigen Inhaber?
