Was bedeutet www in einer Webadresse?

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Kurz gesagt: WWW steht für World Wide Web, ein System aus verlinkten Seiten und Ressourcen, auf das wir über das Internet zugreifen, meist mit einem Browser. WWW ist nicht dasselbe wie das Internet: Das Internet bildet die Infrastruktur, und WWW ist einer der Dienste, die darauf aufbauen. www am Anfang einer Webadresse ist dagegen eine übliche Hostbezeichnung. Sie ist nicht vorgeschrieben und sagt allein nichts über die Sicherheit der Website aus.

Was bedeutet World Wide Web?

World Wide Web lässt sich als „weltweites Spinnennetz“ oder „weltweites Netz“ übersetzen. Die Verbindungen zwischen den Seiten bilden dieses Netz: Wenn du einen Link anklickst, gelangst du zu einem anderen Dokument, Bild, Video oder einer Anwendung im Netz.

Die Grundlage des WWW bilden URL-Adressen, die den Ort einer Ressource angeben, sowie HTTP und HTTPS – Protokolle, die die Kommunikation zwischen Browser und Server regeln. Ein Server ist ein Computer oder System, das eine Website bereitstellt. Der Browser lädt deren Bestandteile herunter und stellt sie dem Nutzer dar. HTTPS verschlüsselt diese Kommunikation zusätzlich.

Das WWW beschränkt sich nicht auf einfache Textseiten. Es umfasst auch Onlineshops, Nachrichtenportale und Anwendungen, die im Browser laufen. Außerdem muss nicht jede Seite öffentlich zugänglich sein: Manche Ressourcen sind erst nach der Anmeldung verfügbar.

Wie unterscheidet sich das WWW vom Internet?

Das Internet ist ein Netzwerk miteinander verbundener Computernetzwerke, das die Übertragung von Daten ermöglicht. Das WWW nutzt diese Infrastruktur, um Seiten und andere Ressourcen bereitzustellen. Diese Unterscheidung ähnelt dem Unterschied zwischen Straßen und Transport: Eine Straße ermöglicht die Fahrt, ist aber weder das Auto noch die transportierte Ladung.

Auch andere Dienste funktionieren über das Internet, zum Beispiel E-Mail. Wenn du dein Postfach im Browser öffnest, nutzt du eine WWW-Oberfläche zur Verwaltung deiner E-Mails. Wenn du Nachrichten in einem E-Mail-Programm über das Protokoll IMAP abrufst, nutzt du weiterhin das Internet. Diese Art des Nachrichtenabrufs gehört jedoch nicht zum WWW.

Deshalb bedeutet der Ausfall einer einzelnen Website nicht, dass das Internet ausgefallen ist. Wenn sich andere Seiten öffnen lassen, kann das Problem bei einem bestimmten Server, einer Domain oder einer Anwendung liegen und nicht bei der gesamten Verbindung.

Was bedeutet www in einer Webadresse?

In der Adresse https://www.przyklad.pl/oferta erfüllen die einzelnen Bestandteile unterschiedliche Aufgaben:

Die Bezeichnung www hat sich für den Host eingebürgert, der eine Website bereitstellt. Sie ist jedoch weder ein Befehl an den Browser noch eine technische Voraussetzung dafür, dass die Website funktioniert. Eine Website kann unter przyklad.pl, www.przyklad.pl oder einer anderen Subdomain erreichbar sein, zum Beispiel sklep.przyklad.pl.

Eine Adresse mit www und eine Adresse ohne www sind zwei unterschiedliche Hostnamen. Sie können zur selben Website oder zu unterschiedlichen Diensten führen; es kann auch sein, dass eine der beiden nicht funktioniert. Die Registrierung einer Domain allein garantiert nicht, dass beide Varianten korrekt funktionieren. Das hängt von der Konfiguration von DNS ab – dem System, das Domainnamen mit den für eine Verbindung nötigen Informationen verknüpft – sowie vom Server oder der Hostingplattform.

Muss man www eingeben, und steht es für Sicherheit?

Du musst www nicht ergänzen, wenn der Betreiber die Website unter einer Adresse ohne dieses Präfix eingerichtet hat. Viele Websites unterstützen beide Varianten und leiten Nutzer automatisch zur gewählten Variante weiter. Das ist jedoch nicht immer der Fall. Verwende deshalb am besten die vom Betreiber angegebene Adresse.

Bei der Eingabe in die Adressleiste kann der Browser den Text auch als Suchanfrage behandeln. Mit einer vollständigen Adresse, zum Beispiel https://przyklad.pl, machst du eindeutig klar, dass du eine Website öffnen möchtest.

www sagt nichts über die Verschlüsselung oder die Seriosität einer Website aus. Für die Verschlüsselung der Verbindung sorgen HTTPS und ein korrekt funktionierendes Zertifikat, nicht das Präfix des Namens. Auch eine Website, die HTTPS nutzt, kann betrügerischen Zwecken dienen. Prüfe deshalb vor einer Anmeldung oder Zahlung die genaue Domain und ignoriere keine Warnungen des Browsers.

Wie wählst du die Adresse für deine eigene Website?

Für eine typische Unternehmenswebsite kannst du sowohl die Variante mit www als auch die ohne wählen. Eine kürzere Adresse lässt sich leichter auf einer Visitenkarte unterbringen. Die Variante mit www kann hingegen bei einer bestimmten Plattform erforderlich oder einfacher zu konfigurieren sein. Welche Form passt, hängt vom Einsatzzweck ab; keine ist grundsätzlich überlegen.

Ein Beispiel: Wenn du przyklad.pl als Adresse bekannt machen möchtest, lege sie als Hauptadresse fest und leite www.przyklad.pl dorthin weiter. Eine Weiterleitung ist eine Antwort des Servers, die den Browser zu einer anderen Adresse führt. Bei einer dauerhaften Festlegung verwendet man üblicherweise eine Weiterleitung mit dem Statuscode 301 oder 308, die den Pfad beibehält: Ein Aufruf von www.przyklad.pl/oferta sollte zu przyklad.pl/oferta führen und nicht zur Startseite.

Prüfe im Hosting-Kontrollpanel, ob beide Namen unterstützt werden, für beide ein HTTPS-Zertifikat vorhanden ist und wie du die Weiterleitung einrichtest. Die genaue Vorgehensweise hängt vom Anbieter ab. Teste anschließend beide Adressvarianten für die Startseite und eine Unterseite. Verwende in deinen Unternehmensmaterialien konsequent die gewählte Adresse.

Siehe auch: Was ist Apache?

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