Was ist Google Chrome? Funktionen und Einstieg

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Kurz erklärt: Google Chrome ist ein kostenloser Webbrowser von Google, also ein Programm zum Öffnen von Webseiten und zur Nutzung von Onlinediensten. Er läuft auf Computern, Smartphones und Tablets. Er ist nicht dasselbe wie die Suchmaschine Google, und zum normalen Surfen brauchst du kein Konto bei Google.

Wozu dient Google Chrome?

Chrome zeigt Webseiten an und ermöglicht dir, dort verschiedene Dinge zu tun: Nachrichten lesen, in Onlineshops einkaufen, Videos ansehen oder Onlinebanking nutzen. Er kann auch Webanwendungen ausführen, also Programme, die im Browser laufen, etwa E-Mail-Dienste, Dokumenteneditoren oder Messenger.

Die Adresse einer Webseite gibst du in die Leiste oben im Fenster ein. Chrome lädt ihre Inhalte und stellt sie als Text, Bilder und bedienbare Elemente dar. Den Internetzugang stellt allerdings eine Netzwerkverbindung bereit — die Installation des Browsers ersetzt sie nicht.

Chrome ist für Windows, macOS und Linux sowie für Geräte mit Android und iOS verfügbar. Die unterstützten Betriebssystemversionen ändern sich. Prüfe deshalb vor der Installation auf älteren Geräten die aktuellen Anforderungen in der offiziellen Hilfe zu Google Chrome.

Chrome und Google: Browser und Suchmaschine

Ein Browser ist ein Programm, das Webseiten öffnet. Eine Suchmaschine ist ein Dienst, der anhand einer eingegebenen Frage oder eines Suchbegriffs passende Webseiten findet. Chrome ist ein Browser; die Suchmaschine Google ist einer der Dienste, die du darin nutzen kannst.

Ein Beispiel: Wenn du in die Adressleiste von Chrome „Rezept für Pfannkuchen“ eingibst, leitet der Browser die Anfrage an die eingestellte Suchmaschine weiter. Gibst du dagegen die vollständige Adresse einer bekannten Webseite ein, öffnet er sie direkt, ohne Suche. Dieselbe Leiste dient also zwei unterschiedlichen Zwecken, weshalb die Begriffe leicht verwechselt werden.

In Chrome kannst du die Standardsuchmaschine ändern. Umgekehrt kannst du die Suchmaschine Google auch in anderen Browsern nutzen, etwa in Firefox, Safari oder Microsoft Edge. Die Wahl des einen Werkzeugs verpflichtet dich nicht dazu, auch das andere zu verwenden.

Nützliche Funktionen für den Alltag

Die wichtigsten Funktionen von Chrome helfen dir, Webseiten zu organisieren und wiederkehrende Aufgaben zu vereinfachen:

Wenn du dich bei deinem Konto bei Google anmeldest, kannst du ausgewählte Daten speichern oder zwischen Geräten synchronisieren. Ein am Computer hinzugefügtes Lesezeichen kann beispielsweise auch auf dem Smartphone verfügbar sein. Welche Daten übertragen werden, hängt von den Einstellungen, der Programmversion und der Geräteart ab. Prüfe den Umfang, bevor du diese Funktion aktivierst.

Auf dem Computer lässt sich der Funktionsumfang von Chrome durch Erweiterungen, also Browser-Zusatzmodule, vergrößern. Eine Erweiterung kann beispielsweise bestimmte Inhalte blockieren oder bei der Arbeit mit Texten helfen. Installiere sie nicht nur deshalb, weil sie beliebt ist: Prüfe den Anbieter und die Berechtigungen, insbesondere die Erlaubnis, Daten auf besuchten Webseiten zu lesen.

Wie fängst du mit Chrome an?

Lade auf dem Computer das Installationsprogramm von der offiziellen Webseite von Google Chrome herunter. Nutze auf dem Smartphone den offiziellen App-Store; auf manchen Android-Geräten ist Chrome bereits installiert. Meide Werbeanzeigen und beliebige Webseiten, die Installationsdateien anbieten.

Nach dem Start des Browsers kannst du einige grundlegende Einstellungen vornehmen:

  1. Öffne eine bekannte Webseite, indem du ihre Adresse in die obere Leiste eingibst.
  2. Prüfe in den Einstellungen die Standardsuchmaschine und wähle den Dienst, der dir zusagt.
  3. Entscheide, ob du Chrome als Standardbrowser festlegen möchtest — dann öffnet er normalerweise Links, die du in anderen Programmen anklickst.
  4. Aktiviere das Speichern von Daten in deinem Konto nur, wenn du es benötigst und weißt, welche Daten dabei gespeichert werden.
  5. Prüfe, ob Browser-Updates verfügbar sind, und starte den Browser neu, wenn ein Update dies erfordert.

Speichere auf einem gemeinsam genutzten Computer keine privaten Passwörter in einem Profil, auf das andere Personen zugreifen können. Ein eigenes Chrome-Profil hilft, Lesezeichen und Einstellungen getrennt zu halten, ersetzt aber kein separates, geschütztes Benutzerkonto im Betriebssystem.

Sicherheit, Datenschutz und die Wahl des Browsers

Chrome verfügt über Schutzfunktionen, die vor manchen gefährlichen Webseiten und heruntergeladenen Dateien warnen, erkennt aber nicht jede Bedrohung. Prüfe die Adresse der Webseite, bevor du ein Passwort eingibst. HTTPS allein, also eine verschlüsselte Verbindung zur Webseite, bedeutet nicht, dass deren Betreiber vertrauenswürdig ist.

Der Inkognitomodus begrenzt, welche Verlaufsdaten und Daten besuchter Webseiten nach dem Ende der Sitzung auf dem Gerät gespeichert bleiben. Er macht dich gegenüber Webseiten, dem Netzbetreiber oder einem Arbeitgeber, der das Gerät verwaltet, nicht anonym. Heruntergeladene Dateien und angelegte Lesezeichen bleiben nach dem Schließen dieses Modus erhalten.

Chrome ist nicht unbedingt für alle die beste Wahl. Viele offene Tabs und Erweiterungen können den Speicherverbrauch erhöhen. Wie angenehm sich der Browser nutzen lässt, beurteilst du am besten auf deinem eigenen Gerät. Beginne mit einigen Webseiten, die du regelmäßig nutzt, und prüfe, ob der Browser flüssig läuft und seine Datenschutzeinstellungen deinen Vorstellungen entsprechen.

Siehe auch: Was ist Brave?

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